Evangelischer Kirchenbezirk denkt Kirche in verheißungsvoller Weise weiter

Zu einem Tag mit Überlegungen und Impulsen, wie Kirche sein kann, lud der Kirchenbezirk Mühlacker in die Pauluskirche Mühlacker ein. Zwei Impulsreferate und neun Workshops ermöglichten es, mit nüchternem Blick Impulse und Anregungen zu gewinnen, wie Gemeinde sich entwickeln kann. 120 Teilnehmende nahmen die Einladung an und erlebten einen vielfältigen Tag mit Gemeinschaft, Impulsen, Musik und Begegnungen.

© Bild: turgaygundogdu - shutterstock.com / Grafik: Kirchenbezirk Mühlacker

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  • add Gott weitet den Horizont

    Dekan Jürgen Huber begrüßt die Anwesenden beim Impulstag und gibt einen geistlichen Impuls an der Person des Abraham.

    In seiner Begrüßung machte Dekan Jürgen Huber deutlich, was der Tag nicht sein soll: eine „Kopierwerkstatt“ und es gehe nicht darum, „noch mehr draufzupacken“.

    An der Person von Abraham machte Huber deutlich, dass Routinen, vermeintliche Sachzwänge und ein „haben wir schon immer so gemacht“-Denken von Gottes Einladung in die Weite überholt werden. „Die Wirklichkeit Gottes ist viel weiter, größer“, so Huber; Gott lade dazu ein, sich auf sein Wirken einzulassen und zu erleben, „diesem Gott kann ich vertrauen“, gerade wenn sich die Welt und die Gottesbilder sich ändern. Darin liege eine große Verheißung, so der Dekan des Kirchenbezirks Mühlacker. In zwei kurzen Referaten zeigten Pfarrer Dr. Johannes Reinmüller und Pfarrer Matthias Hanßmann Perspektiven auf, wie mit der Situation umgegangen werden kann.

  • add Leuchtfeuer statt Anspruch auf Vollversorgung

    Pfarrer Dr. Johannes Reinmüller bei seinem Impulsreferat.

    Reinmüller machte deutlich, dass innovative Kirche nüchtern erkennt, dass sie kleiner wird. Das ist wahrzunehmen, aber von dieser Tatsache dürfe sich Kirche nicht gefangen nehmen lassen. Es gilt damit umzugehen „ohne Beschönigungen“ und „Schuldzuweisungen“. Sie sieht dankbar, dass viel vorhanden ist an Netzwerken, Mitarbeitenden und Geld. Das ist Potential, das es zu nutzen gilt und mutig Kirche zu gestalten.

    Es gelte, in der Absicht zu handeln, dass Neues zugelassen wird. Nicht sich selbst überlassen, sondern neue Aufbrüche werden begleitet, es wird Hilfe angeboten und nachgefragt. Dabei werden Schwerpunkte gesetzt und zentral ist das Bekenntnis, dass ohne Jesus als den Herrn der Kirche alles nichtig ist. „Wenn die evangelische Kirche den Anspruch hat, Volkskirche zu sein, dass die Botschaft von Jesus Christus allen Menschen gilt, wenn sie den Anspruch hat, dass evangelischer Glaube hier in der Region fröhlich und verbindlich gelebt werden kann, sind Innovationen notwendig“, so Reinmüller. Es gilt, Leuchtfeuer zu entzünden und wegzukommen von dem Anspruch, dass in jeder Kirchengemeinde alles vorhanden ist. Gabenorientiert, vernetzt und mit Profil sei eine innovative Kirchengemeinde, zeigte Reinmüller auf.

  • add Stimmen zum Impulstag
  • add Gott schenkt Neues klein, aber gewaltig

    Matthias Hanßmann macht deutlich, dass Aufbrüche und Strukturen einander bedürfen

    Pfarrer Matthias Hanßmann, Mitglied der Landessynode und Vorsitzender des Strukturausschusses, machte deutlich, wie Dinge, die aufwachsen, gefördert werden können bei allen notwendigen Veränderungen. Der Strukturausschuss beschäftigt sich mit der Entwicklung von zukunftsorientierten PfarrPlan-, Immobilien- und Strukturlösungen in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

    „Struktur und Haltung gehören zusammen“, so Hanßmann, denn „was neu und hoffnungsvoll ist, ist auch eine Strukturfrage“, es braucht Organisation. Hanßmann stellt die Frage in den Raum, wie Entscheidungen herbeigeführt werden können der Menschen wegen. Er zeigte auf, dass dorthin, wo eine Gruppe von Menschen gemeinsam blickt, eine Neugierde herrscht und Interesse entsteht. „Wo Haltung und ein notwendiger Strukturwandel gemeinsam wirken, passiert etwas in Gemeinden“, es bedarf Menschen, die authentisch ihren Glauben leben und sich in eine Richtung bewegen, die aufschauen zum Herrn der Kirche. Dann wird Interesse bei den Menschen um sie her geweckt.

    Hanßman legte den Fokus auf die Menschen, um die es gehe und fragte provokant, wie viel Kraft für Immobilen aufgewendet werde und wie viel, Menschen vom christlichen Glauben zu erzählen. Er zeigte auf, dass Jesus auf die Menschen zuging und seine Nachfolger zu den Menschen sendet. „Gott schenkt Neues klein, aber gewaltig“, das gebe Hoffnung, Neues anzugehen mit Haltung und Strukturen, so der Landessynodale.

  • add Menschen haben Lust, Kirche zu gestalten

    Workshops gaben Impulse

    An Hand von neun Workshops wurden Impulse vermittelt, wie mit Haltung und Struktur Innovationen aussehen können. Die Themen reichten von  Jugendgemeinde – mit Jugendlichen innovativ aufbrechen, Kinderstadt und noch viel mehr über FreshX im Nagelstudio“ und „Kurse-zum-Glauben“ hin zu „10x neue Aufbrüche“, „ Gemeinden feiern Festivals“ und „Innovatives Handeln & neue Aufbrüche“ sowie Als Gemeinde Zeichen setzen“ oder Kirche Kunterbunt“.

    „Wir wollen Anregungen geben“, so Dekan Jürgen Huber, welche Impulse die Gemeinden konkret angehen wollen, entscheiden sie selbst. Hans Veit, Pfarrer in Knittlingen erlebt, dass die Menschen Lust haben, in ihrer Kirche etwas zu verändern. Einiges geschieht bereits im Kirchenbezirk Mühlacker. Im Frühjahr findet „Theologie im Cafe“ im Bistro Würmle in Mühlacker-Dürrmenz statt, zwei Gemeinden überlegen, einen Bauwagen als Cafe zu gestalten und damit von Ort zu Ort zu fahren.

  • add Vorbildlich Thema Innovationen in der Kirche angegangen

    Engagierte Teilnehmende in den Workshops

    Johannes Reinmüller zeigt sich begeistert von diesem Tag. „Der Kirchenbezirk Mühlacker ist ein Vorbild, wie er mit diesem Impulstag das Thema Innovationen umsetzt“. Kein anderer Kirchenbezirk habe sich in dieser Weise mit Elementen wie miteinander Reden, einander Begegnen, Impulsen und Workshops so offen und verheißungsvoll drauf eingelassen. Reinmüller leitet das Projekt Innovatives Handeln und Neue Aufbrüche. Er ist beauftragt, innovatives Handeln und neue Aufbrüche innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Württemberg zu beraten und zu fördern.

    Eine finanzielle Förderung der Projekte, die nach diesem Tag entstehen, kann durch Kirchengemeinden in Höhe von 5.000 Euro je Projekt beim Kirchenbezirk Mühlacker beantragt werden. In Summe stehen 120.000 Euro zur Verfügung.

Warum ein Impulstag im Kirchenbezirk Mühlacker?

Unsere Gesellschaft ist im Wandel.
Wir kennen alle die Veränderungen. Unsere Gesellschaft wird immer älter. Junge Menschen sind immer mehr in der Minderheit. Das hat Auswirkungen in allen Bereichen unserer Gesellschaft – und auch in unserer Kirche.

Unsere Gemeinden werden kleiner, weil immer weniger Menschen Mitglied unserer Kirche sind. Auch die Anzahl der Pfarrerinnen und Pfarrer, der anderen hauptamtlichen und auch ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nimmt ständig ab. Der Pfarrplan ist der Versuch, diese Veränderungen gezielt zu begleiten.
Wir können mit diesen Fakten sehr unterschiedlich umgehen. Wir könnten jammern und diese Entwicklungen nur beklagen. Wir könnten uns davon lähmen lassen und resigniert in die Zukunft schauen.

Konstruktiv die Fragen angehen, die das Leben stellt.
Wir als Verantwortliche im Evangelischen Kirchenbezirk Mühlacker wollen anders damit umgehen. Wir überlegen, wie wir konstruktiv die Fragen angehen, die uns das Leben stellt. Wir wollen uns nicht lähmen lassen, sondern schauen, welche Chancen und Möglichkeiten sich auftun.

 

Impulse setzen, Mut machen, praktische Ideen
Wir sind Teil einer Bewegung, die sich in unserer Landeskirche an ganz verschiedenen Stellen zeigt. Wir wollen Gemeinde weiter denken und Kirche innovativ gestalten.

Der Impulstag hat das Ziel, Sie, liebe Mitarbeiterinnen und  Mitarbeiter in diese Bewegung mit hineinzunehmen. Er will Impulse setzen, Mut machen und ganz praktische Ideen für Ihre Gemeinde weiter geben. Damit Neues wachsen kann.

Wir würden Sie in der Umsetzung auch gern begleiten – mit finanziellen Mitteln und personeller Begleitung.
Herzlich laden wir Sie zum Impulstag ein.

Kommen Sie und schnuppern etwas vom neuen Wind in unserer Kirche.

Dekan Jürgen Huber

 

Ein Gang durch den Impulstag in Bildern

Informationen zum Impulstag im Kirchenbezirk Mühlacker

 

Hier finden sich alle Informationen zum Impulstag. Der Ablauf, eine kurze Beschreibung der Impulsreferate und der Workshops.

Am Ender der Seite sind Materialen und Bilder (in Druckqualität) zum Download bereit gestellt.

 

 

Impulsreferate

Innovatives Handeln und Neue Aufbrüche

Innovatives Handeln und Neue Aufbrüche
Die Volkskirchen in Deutschland unterliegen momentan einem dramatischen Wandel: gesellschaftlicher Relevanzverlust, Austritte, demographische Überalterung sind nur einige Punkte dieser Entwicklung.

Wie können wir damit umgehen?

Pfarrer Dr. Johannes Reinmüller

leitet das Projekt Innovatives Handeln und Neue Aufbrüche.

Er ist beauftragt, innovatives Handeln und neue Aufbrüche innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Württemberg zu beraten und zu fördern.

 

Strukturen contra Aufbrüche?

Pfarrplan, notwendiger Wandel und andere strukturellen Prozesse beschäftigen Kirchengemeinderäte und kirchliche Gremien. Viele empfinden diese Vorgaben der Kirchenleitung als Streichkonzert. Alles wird weniger: Weniger Pfarrerinnen und Pfarrer, weniger Gemeinden, weniger Ressourcen...

Doch kann in dem „Weniger“ auch ein „Mehr“ stecken?

Stecken in diesen Veränderungen auch Chancen für unsere Gemeinden?

Pfarrer Matthias Hanßmann

ist Mitglied der Landessynode und Vorsitzender des Strukturausschusses. Der Ausschuss beschäftigt sich mit der Entwicklung von zukunftsorientierten PfarrPlan-, Immobilien- und Strukturlösungen in unserer Landeskirche.

 

Workshops

  • add Kinderstadt und noch viel mehr

    Innovative Ideen für die Arbeit mit Kindern

    Angebote für Kinder müssen sich in unseren modernen Gemeinden immer öfter neben verschiedenen Herausforderungen profilieren.

    Kirche Unterwegs bietet Gemeinden dafür praktische Unterstützung für Zirkuswochen, Kinderstadt-Bibelwochen, Kinderbühnenprogramme und vieles mehr. In diesem Workshop wird es darum gehen verschiedene Konzepte kennenzulernen und sich von Praxis-Erfahrungen inspirieren zu lassen.

    Referentin: Diakonin Kathrin Dietz
    ist bei der Kirche Unterwegs tätig

  • add Jugendgemeinde – mit Jugendlichen innovativ aufbrechen

    Konfirmation und dann?
    Sind für Jugendliche Glaubenserfahrung und Gemeindeanbindung Episode?

    Wie können wir junge Menschen darin unterstützen und herausfordern, sich mehr und mehr in Gottes Liebe festzumachen?

    Hans-Ulrich Läpple kommen mit uns über seine Erfahrungen aus der Jugendgemeinden Choy (Althengstett) ins Gespräch.

    Referent: Hans-Ulrich Läpple,
    Pfarrer zur Dienstaushilfe bei Dekan Jürgen Huber

  • add FreshX im Nagelstudio

    Was FreshX ist und wie mit dieser Bewegung Kirche eine neue Relevanz für kirchenferne Menschen bekommt— davon handelt dieser Workshop.

    Damaris Binder gründete selbst eine FreshX im Nagelstudio und wird von ihren Praxis-Erfahrungen berichten.

    Damaris Binder
    arbeitet ehrenamtlich in ihrer Gemeinde in Stuttgart mit

  • add Kurse-zum-Glauben

    Das Evangelium für Menschen erschließen
     
    Bibel-, Glaubens- und Theologiekurse bieten die Chance, Lebensthemen und Glaubensthemen anzusprechen und aufeinander zu beziehen.

    Kurse-zum-Glauben wollen Glauben vertiefen und Glauben wecken, auch bei Menschen, die zu den modernen Milieus gehören. Vorgestellt werden bekannte und neue, innovative Kurse, die Impulse geben, Gemeinde weiter zu entwickeln.

    Karl-Heinz Essig
    ist Referent im Amt für missionarische Dienste

 
  • add 10x neue Aufbrüche

    Innovation kann vor Ort sehr unterschiedlich aussehen: auf einem Bauernhof, im Cafe, im Blumenladen, am Bach, mit Tieren…  Sehr unterschiedlich, aber immer Kirche ganz nah bei den Menschen.

    Der Workshop gibt einen Überblick über 10 Beispiele aus der Praxis. Wie sind sie entstanden? Welche Vision leitet sie? Was sind die Herausforderungen? Wie sieht das Miteinander mit der Kirche vor Ort aus? Welche Perspektiven haben sie?

    Pfarrer Martin Brändle
    war Projektpfarrer im Projekt „Neue Aufbrüche“

  • add Gemeinden feiern Festivals

    Und zwar im Zelt
     
    Mit der Zeltkirche öffnet die Evangelische Landeskirche in Württemberg einen besonderen Rahmen, Beziehungen mehrdimensional weiterzuentwickeln.

    – Kirchengemeinden wachsen zusammen, Kontakte zu weiteren gesellschaftlichen Partnern wie Vereinen, Initiativen, Kommunen, etc. werden intensiviert, die gegenseitige Wahrnehmung innerhalb der Kirchengemeinde verbessert. Gott wird neu erfahren.
    Wie sehen die aus und was haben Gemeinden davon?

    Pfarrer Thomas Wingert
    ist Referent im Amt für Missionarische Dienste

  • add Innovatives Handeln & neue Aufbrüche

    Wie gehen wir mit dem im Impulsreferat beschriebene Szenarien um? Wirklichkeitsfern die Situation schönreden? Oder depressiv den Niedergang verwalten? Oder euphorisch versuchen, das Ruder herumzureißen?

    Neue Aufbrüche sind eine kreative Lösung, die der Entwicklung nüchtern ins Auge und der Zukunft zuversichtlich entgegenblicken.

    Der Workshop liefert Antworten, welche Veränderungsprozesse durchgeführt werden müssten, damit Aufbrüche ermöglicht und evangelischer Glaube auch in Zukunft fröhlich und befreiend in Kirchengemeinden gelebt werden kann.

    Pfarrer Dr. Johannes Reinmüller

    ist Projektpfarrer im Projekt „Innovatives Handeln und Neue Aufbrüche“

  • add Als Gemeinde Zeichen setzen

    Wie sprechen wir in unseren volkskirchlichen Strukturen Menschen an, die sich nicht zum Kern unserer Gemeinde zählen oder keine Mitglieder sind?

    Wie bringen wir das Evangelium ansprechend, innovativ (und manchmal auch frech) unter die Menschen?

    Was können wir von anderen Gemeinden lernen, eine einladende Kirche zu sein?

    Hans Veit
    ist Pfarrer im Kirchenbezirk Mühlacker und Vorsitzender des Innovationsausschusses der Landeskirche

  • add Kirche Kunterbunt

    Kirche, wie sie uns gefällt

    ... ist ideal für junge Familien mit wenig Kontakt zu Kirche.

    Bei den monatlichen Treffen gibt es Kreativstationen zu einem Thema, einen „Werkstatt-Gottesdienst“ und gemeinsames Essen, alles mit viel Spaß und Tiefgang, gemeinsam für Klein und Groß.

    Die Fragen der Kleinen helfen Erwachsenen Glaube neu zu entdecken. Weltweit gibt es bereits über 5.000 solcher „Messy Churches“, wie sie im englischen Sprachraum heißen.

    Reinhold Krebs
    ist Referent im Evangelischen Jugendwerk in Württemberg

 

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© Bild: turgaygundogdu - shutterstock.com / Grafik: Kirchenbezirk Mühlacker

Download Meldung und Bilder Impulstag | © Kirchenbezirk Mühlacker

Innovationsfonds Evangelischer Kirchenbezirk Mühlacker

„Sie haben Ideen für eine einladende Kirche – wir haben das Geld dazu.“

Die Landessynode unterstützt Kirchengemeinden im Prozess, wie vor Ort auf den gesellschaftlichen Wandel konstruktiv reagiert werden kann. Für innovative Projekte wird den Kirchengemeinden Geld zur Verfügung gestellt. Gefördert werden sollen Initiativen, Ideen, Experimente und neue Formen gemeindlichen Lebens, die das Evangelium für Menschen erschließen, die durch die traditionellen Angebote der Kirchengemeinden nicht angesprochen werden.

Rund 120.000 € stehen den Gemeinden unseres Kirchenbezirks innerhalb von sechs Jahren dafür zur Verfügung.

 

Wer kann das Geld beantragen?
Antragsberechtigt sind Kirchengemeinden aus dem Evangelischen Kirchenbezirk Mühlacker. Ein Antrag muss im Kirchengemeinderat beschlossen werden.

Was wird über diesen Innovationsfonds gefördert?
Gefördert werden Initiativen, Ideen, Experimente und neue Formen gemeindlichen Lebens, die das Evangelium für Menschen erschließen, die durch die traditionellen Angebote der Kirchengemeinden nicht angesprochen werden.

Ihr Ziel ist es, Menschen für den Glauben zu gewinnen, sie im Glauben zu begleiten und zu einer geistlichen Gestaltung des Lebens zu helfen. Darin sind sie durch eine große Vielfalt gekennzeichnet. Sie können unterschiedliche Schwerpunkte haben: gottesdienstlich, sozial-diakonisch, milieusensibel, lebensweltlich oder gemeinschaftlich orientiert. Mit Sorgfalt und Fantasie lassen sie sich auf die Lebenswelt der Menschen ein, teilen das Evangelium mit ihnen, nehmen ihre Bedürfnisse wahr und fragen danach, welche Gestalt das Evangelium für sie konkret gewinnen kann.

Personalkosten von im Kirchenbezirk oder in der Gemeinde angestellten Personen können nicht finanziert werden. 

Alle Informationen finden sich im Projektantrag zum Impulstag, der hier als offene Datei im RTF-Format (zu öffnen mit jedem Textverarbeitungsprogramm) zum Abruf bereit stehen.

Download Informationen / Projektantrag Innovationsfonds Evangelischer Kirchenbezirk Mühlacker

 

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